Pressestimmen / Das Schweigen der Männer

Mannheimer Morgen vom 14.10.2002
Horror in der Zweierkiste
Hubert Burghardt teilt aus
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  • Westfälische Nachrichten (Münster) vom 21. 1.2002
    Männer - Einfach strukturiert
    Kabarettist Hubert Burghardt ist ein Verwandlungstalent ...
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  • Eschweiler Nachrichten vom 11.10.1999
    Kabarettist Hubert Burghardt über „Das Schweigen der Männer':
    Attacke auf die Lachmuskeln ...
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  • MARABO (Ruhrgebiet) - 8-1999
    Keilermäßige Nestbeschmutzung
    Sind Männer auf dieser Welt wirklich so unersetzlich, wie es ein Barde singend kundgab?
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  • Ruhr Nachrichten (Dortmund) vom 25.6.1999
    Hubert Burghardt beim Sommerkabarett:
    Kerl und Softie brechen Schweigen der Männer
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  • WESTF. RUNDSCHAU Dortmund vom 25.05.99
    „Das Schweigen der Männer" –
    so heißt Burghardts neues, fulminantes Programm. Rasant, kompakt, schwarz – ein böses Stück Zeitgeist!
    WAZ vom 25.05.99
    Gnadenlos bricht Hubert Burghardt „ das Schweigen der Männer".
    Fröhlich plauderte er über Ungezogenheiten, die er offenbar für allgemeine Phänomene hält. Und das begeisterte Lachen des Publikums scheint ihm recht zu geben. Wenn er die Probleme von Single- und Ehemännern vergleicht, ist er messerscharf und göttlich witzig!
    ESCHWEILER ZEITUNG vom 11.10.99
    Auch wenn Burghardt schon mal hart zur Sache ging, so förderte er doch viele Wahrheiten zu Tage, über die das Publikum herzlich lachen konnte. Er traf den Nerv und kein Auge blieb trocken. Da war es nur selbstverständlich, dass man ihn nicht ohne Zugaben von der Bühne ließ. In jedem Fall hatte sich das Eintrittsgeld für diesen Abend gelohnt, und so mancher Kabarettist oder Komiker aus dem Fernsehen hätte sich von diesem Programm eine Scheibe abschneiden können.
    RHEINISCHE POST vom 04.12.99
    Der Reiz an dem Programm lag tatsächlich nicht in seiner tieferen Sinnigkeit, sondern in der geradezu unheimlich „netten" Art des Künstlers. Fröhlich sang er romantische Verse über Sodomie und Nekrophilie, glücklich auf dem Keyboard klimpernd. Er war ganz der „nette Nachbar", tat ja so harmlos, bis einem auffiel, was er da eigentlich alles so von sich gab.
    WESTF.RUNDSCHAU HAGEN vom 14.02.2000
    Rasant wechselt Hubert Burghardt von einer Rolle zur nächsten.
    Ob als Greis, der sich über Kleidung der ‚maggonäse-blond‘-gefärbten Jugend mokiert („Das ist modern, wenn die Unterhose rausgucken tut!"), ob als zusammen-geschlagener, linker Intellektueller („Rein ideologisch wäre ich natürlich lieber von zwei Skinheads zusammengeschlagen worden, aber so war’s halt nicht!"), ob als rappender Amerikaner, als näselnder Schweizer oder als cholerische Alt-58er: Vor keiner Rolle und vor keinem Dialekt macht Hubert Burghardt halt und braucht für sein abwechslungsreiches, wortgewandtes und lockeres Spiel nur selten Requisiten.
    WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 19.02.2000
    Bissig, ironisch und zudem meist sehr böse präsentierte der Dortmunder auch den fiesesten Inhalt locker-flockig im Plauderton.
    HESSISCHE ALLGEMEINE vom 24.02.2000
    Kommunikativ und im höchsten Grade ungeniert präsentiert sich Hubert Burghardt am Freitagabend seinem Lichtenauer Publikum.
    Wenn sich alles um das ‚Schweigen der Männer‘ drehte, war der Dortmunder Kabarettist ein wundervolles Beispiel dafür, dass es unter schweigenden Männern auch Exemplare gibt, die eben nicht schweigen. Dank des gnadenlosen Alleinunterhalters schloss das Publikum Bekanntschaft mit dem Mann als Single, als Angehörigen der Selbsthilfegruppe „Die Gefahrensucher" und als Mitglied des Vereins „Pump Gun für alle e.V.", es lernte Maulhelden, Machos und den Mann als hochgezüchteten Affen kennen. Das schamlose und in Zügen vulgäre, ehrliche und daher nicht chauvinistische Programm traf bei den Lichtenauern ins Schwarze. Hubert Burghardt, seine Satire und seine „entarteten Liebeslieder" waren nach ihrem Geschmack.
    NÜRNBERGER NACHRICHTEN vom 15.03.2000
    „Das Schweigen der Männer" – alle die bei diesem Titel an Horror denken, liegen falsch.
    Gruseln kann man sich bei Hubert Burghardt nicht. Ausnahme: Wem der Gedanke an Single-Partys den Angstschweiß auf die Stirn treibt, fürchtet sich in Burghardts Show. Zartbesaitete ekeln sich auch, denn der Solokünstler sinniert auch über Stinkesocken und Nasebohren. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht, denn Burghardt ist ein ernster Mann. Ernst ist ihm vor allem eines: Er will nicht politisch korrekt sein. Der Dortmunder Kabarettist unterbricht das Sketch-Programm immer wieder für seinen Liebeslieder-Zyklus. Wenn er am Keyboard sitzt kommen alle zu Wort: normale Spießer, Einsame auf Single-Partys und Männer mit abnormalen Fantasien. „Ich bin Masochist, ich mach den größten Mist", singt Burghardt. Manchmal bleibt einem das Lachen im Halse stecken, manchmal genießt man die abwegigen Wortspiele und Pointen. Der hagere 41-jährige Dortmunder mit dem schwarzen Anzug und dem korrekten Kurzhaarschnitt kann auch poetisch sein. Aber das ist selten.
    ALSBACHER RUNDBLICK vom 26.05.2000
    Burghardt kommt es steht’s darauf an genau den Punkt zu treffen und nicht so sehr die Pointe.
    Gerne nimmt er dabei in Kauf bei seinem Publikum auch mal auf schockierte Gesichter, als auf Gelächter zu stoßen. Seine Figuren sind dabei aus dem Leben gegriffen und doch zugleich skurril. Egal ob Burghardt über stillende Mütter in der Öffentlichkeit schwatze oder sich auf der Bühne Nasenhaare entfernte, das Publikum hatte er an diesem Abend stets auf seiner Seite.
    MANNHEIMER MORGEN vom 22.10.2000
    Der zweifellos hochbegabte neue Texter des Kabaretts „Dusche" – auch wieder so ein geborener Kleinkünstler, der seine vielen Talente unter Wert verhökert, weil er behauptet, dass die Reizschwelle der Spaßgesellschaft nur noch mit stärkstem Tobak zu überwinden ist. Kaum hat Burghardt sein geneigtes Publikum mit Tierimitationen, als Ruhrpottrentner oder –Prolo, und mit trefflich beobachteten Beziehungs-Dialogen in Sicherheit gewiegt, da treibt es ihn wieder an die Pinkelrinne. Eine Klasse für sich die Songs des Hubert Burghardt, die er zu einem Zyklus „Entartete Liebeslieder" bündelt. Auch hier geht er in trügerisch sanftmütigen Balladen keinem Tabubruch aus dem Wege. Wozu der Sprachfetischist fähig ist, wenn es ihm gelingt seinen Populismus zu zügeln, das zeigte seine Zugabe in kraftvollen Reimen schillerscher Prägung. Zwischen den Zoten immer wieder verborgen manch wunderbares Wortspiel („so still, als wären selbst die Mucksmäuschen schon gegangen") und eine Fülle gesellschaftskritischer Beobachtungen, die spontanen Applaus provozierten. Die ‚Klapsmühl‘ ist nicht RTL2, auch wenn wir etwas verschämt zugeben müssen, das wir unter unserem Niveau herzlich gelacht haben.